Firmenbesichtigung

Interessantes, Lustiges und Alltägliches aus dem Schulleben der Wolfgang-Spießl-Schule Stamsried

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Schuljahr 2018/19

Exkursion der Klasse 4a nach Pösing zur Firma Herrmann
HSU in der Praxis / Firmenbesichtigung

Ach, war das schön: Kurz vor Beginn der Faschingsferien hat uns zum ersten Mal eine Schulklasse besucht. Die Klasse 4 a der Wolfgang-Spießl-Schule-Stamsried hat zusammen mit Ihrer Klassenlehrerin Tanja Brunner und dem Pösinger Bürgermeister Edmund Roider den Weg zu uns gefunden, um einen Blick hinter die Kulissen von der Fa. Herrmann AG in Pösing zu werfen. Es war ein richtig toller Vormittag und eine willkommene Abwechslung vom normalen Arbeitstag. Diese beiden Sätze stammen vom Juniorchef des Unternehmens David Herrmann. Er vertrat an diesem Vormittag seinen Vater Johannes Herrmann, den Firmengründer der Herrmann AG. Natürlich haben wir Einblicke in die Entwicklung von der Fa. Herrmann AG mit dem Slogan „wir heben Fahrzeuge“ und Antworten auf folgende Fragen gegeben: Wie ist die Firma entstanden und welche Produkte bringen wir auf den Markt? Wer sind unsere Kunden? Was ist uns besonders wichtig? Worauf legen die Kunden großen Wert? Wie verläuft die Internationalisierung? Und, und, und…

Da in der Regel für alle Schüler nach dem Bayerischem Schulsystem sich in der 4. Klasse entscheiden wird, welchen Schulabschluss sie in ein paar Jahren absolvieren werden, war es uns auch wichtig, den Schülern zu erklären, welche Berufsbilder bei der Firma Herrmann gefragt sind. Industriemechatroniker, Werkstattmeister, Konstrukteure und Ingenieure sind bei uns beschäftigt, so der Juniorchef David Herrmann, der an diesem Vormittag die Schüler zunächst im Konferenzraum empfing und die Firma mit einer sehr anschaulichen und schülergerechten Präsentation vorstellte. Die Herrmann AG ist ein regionaler Hersteller von Fahrzeughebebühnen und hat ihren Hauptsitz in Pösing und zwei weitere Standorte in der Tschechischen Republik und in den USA. Gegründet wurde die Unternehmung 1971 durch Herrn Johannes Herrmann und ist zu 100 Prozent in Familienbesitz, mit aktuell 50 Mitarbeitern. Die Firma Herrmann ist ein modern aufgestelltes Unternehmen und ein führender Anbieter im Bereich der Unterflurhebetechnik. International hat sich die Herrmann AG ein breites Netzwerk von Distributoren aufgebaut, so dass unsere Produkte (mittlerweile werden ca. 1000 Hebebühnen pro Jahr verkauft), heute an vielen Orten, von Ulaanbaatar (Mongolei) bis nach Henderson (USA, Nevada), auf der ganzen Welt zu finden sind, so David Herrmann vor den begeisterten Zuhörern. Höhepunkt für die Schüler war natürlich der Rundgang durch den Betrieb, zunächst durch den Verwaltungstrakt, wo die Schüler auch einen Blick in die Konstruktionsabteilung werfen konnten, wo Konstrukteure live an großen 3-D Bildschirmen neue Entwicklungen aufzeigten. Zum Abschluss durften die Schüler auch einen Rundgang durch die Fertigungshalle machen. Den Schülern ist gleich aufgefallen, dass es an diesem Tag auffällig ruhig in der Halle war. Herr Herrmann lüftete sogleich das Geheimnis. Bei der Fa. Herrmann wurde vor einigen Jahren im Einvernehmen mit den Mitarbeitern die 4-Tagewoche (Montag-Donnerstag) eingeführt. In der Verwaltung allerdings gilt die normale 5-Tagewoche. Gestärkt mit Getränken und kleinen Geschenken vom Juniorchef David Herrmann und mit sehr positiven Eindrücken von der Besichtigung verabschiedeten sich die Schüler der 4 a mit einem Gruppenbild und einem Geschenk an Herrn Herrmann in die Faschingsferien. Wie die Klassenlehrerin Tanja Brunner in ihren abschließenden Worten verlauten ließ, wurden im Rahmen des HSU-Unterrichts auch der Pösinger Wertstoffhof und die Kläranlage besucht, um das in der Theorie gelernte auch in der Praxis erleben zu können.